Besalú

Am Fuße der Pyrenäen besuchen wir Besalú, die alte Hauptstadt der Garrotxa. Der Ortskern hat sein altertümliches Bild bewahrt, das von engen Gassen und alten Sakral- und Profanbauten beherrscht wird. Die Wohnhäuser schmiegen sich eng aneinander und auf der Anhöhe erkennen wir die Ruine der Kirche Santa Maria. Besalú blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits die Römer machten es zu einem Zentrum der Provinz, ehe es von den Westgoten erobert wurde. Mit dem einzig erhaltenen jüdischen Ritualbad (Mikwe) auf der iberischen Halbinsel besitzt Besalú ein historisches Alleinstellungsmerkmal.

Die mittelalterliche 105 Meter lange Brücke mit ihrer charakeristischen Silhouette ist das Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde bereits 1315 errichtet und überspannt den Riu Fluvià mit 5 unterschiedlich großen Bögen. Sie ist stadtseitig durch ein Tor und in ihrer Mitte durch einen Wehrturm -jeweils mit Fallgittern- gesichert.

Sie sollten Besalú auf alle Fälle besuchen. Eingebettet in die grünen Berge wartet das Städtchen auf Sie. Die Fahrstrecke von Ampuriabrava nach Besalú beträgt 58 Kilometer. Die Straße führt lange Zeit durch die bewaldeten Hügel der Garrotxa.